Homöopathie – Heilung durch Integration des Schattens

Homöopathie

Ob Honig-Biene oder Gänseblümchen, Spinnen oder Schlangengift in höchster Potenz wirken die Globuli durch Übertragung von Information, selbst dann, wenn Wirkstoffe nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen noch nicht nachweisbar sind. Die Begegnung mit dem Schatten heilt! Dies ist der Schlüssel zum Verständnis von Krankheit und Heilung: Ein Symptom ist immer ein in die Stofflichkeit gesunkener Schattenanteil.

Im Symptom manifestiert sich was dem Menschen fehlt. Und genau hier setzt die Homöopathie erfolgreich an, denn mit dem richtig gewählten Mittel führt sie dem Körper den Aspekt des Schattenanteils zu der ihm fehlt – sie spiegelt, oder um es auf NLP auszudrücken, packt das Symptom, das auf diese Weise nicht weiter unterdrückt wird, (wie das in der Schulmedizin der Fall wäre) sondern wahrgenommen wird und integriert es damit auf höherer Ebene. Und somit kann Heilung geschehen.

Ganz entsprechend dem Leitsatz: Simila similibus curentur – was soviel bedeutet wie: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt – Denn so lautet das Grundprinzip der Homöopathie, welche von dem deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann im ausgehenden 18. Jahrhundert gegründet wurde. Wie wir in naher Zukunft sehen werden, war er seiner Zeit um mehr als 200 Jahre voraus. Denn erst in jüngster Zeit kommen Wissenschaftler mit modernster Biophysik und Erkenntnissen der Nano-Pharmakologie – einer Methode, die sich mit der Wirksamkeit allerkleinster Medikamentendosen beschäftigt – ganz allmählich dahinter, wie und warum die homöopathischen Mittel wirken.

In der Homöopathie werden sehr hohe Verdünnungen verwendet – so hoch, dass am Schluss nur noch wenige oder gar keine Moleküle des Ausgangsstoffes mehr vorhanden sind. Dies war und ist immer noch der Grund warum die Gegner der Homöopathie behaupten, homöopathische Mittel seien nichts anderes als ein Placebo: Ein Mittel ohne Inhaltsstoff.

Die beachtlichen Erfolge, die die Homöopathie seit mehr als 200 Jahren bei der Behandlung von akuten und chronischen gesundheitlichen Beschwerden hat, werden als Einbildung von Patient und Behandler abgetan. Streng nach dem Motto: wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken.

Der Begriff Homöopathie leitet sich von den griechische Wörtern Homebon = ähnlich und Pathos = Leiden ab, was so viel bedeutet wie: ähnlich dem Leiden. Das Wirkprinzip, „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“, besagt, daß eine Substanz, die bei einem gesunden Menschen (oder Tier) bestimmte Krankheitssymptome hervorruft, einen Kranken mit denselben oder ähnlichen Symptomen zu heilen vermag. Es wird daher als Ähnlichkeitsprinzip bezeichnet und stellt die erste von drei Säulen der Homöopathie da. Um Nebenwirkungen der teils sehr giftigen Substanzen zu vermeiden und um die positive Umkehrwirkung zu erzielen, werden die jeweiligen Urtinkturen stark verdünnt und verschüttelt. Man spricht dann von Potenzierung und das ist die zweite Säule. Hahnemann entdeckte, dass durch die von ihm entwickelte Methode des Verdünnens und Verschüttelns die Konzentration des Ausgansmaterials zwar abnimmt, andererseits aber die Wirksamkeit bei der Anwendung nach der Ähnlichkeitsregel verstärkt wird.

Zum Beispiel bewirkt die Küchenzwiebel (Allium cepa) tränende Augen und eine laufende Nase. Das wird jeder bestätigen können der schon mal Zwiebeln geschnitten hat. Homöopathisch wird Allium Cepa entsprechend dem Ähnlichkeitsgesetz deshalb häufig erfolgreich als Schnupfenmittel eingesetzt.

Ein andere Beispiel: Wer zu viel Kaffee getrunken hat, wird nervös, überdreht und kann nicht einschlafen. Menschen die an diesen Symptomen leiden, wird demnach das Mittel Coffea verordnet. Dabei handelt es sich um die homöopathische Aufbereitung aus der Kaffeebohne ( Coffea cruda) der Frucht des Kaffeebaumes.

Die dritte und herausragendste Säule ist die individuelle Behandlung. Hahneman sagt: Nicht die Krankheit muss man heilen sondern den Menschen. Und zwar ganz nach der individuellen und ihm eigenen Symptomatik. Das führt im Weiteren zu einer Konstitutionsbehandlung. Diese Behandlung stärkt den Menschen auf allen Ebenen. Sie ist angebracht bei chronischen Symptomen und langwierigen Beschwerden die auch Einfluß auf die Psyche und das Sozial-Verhalten haben. Beziehungsweise um genau dieses zu vermeiden. Dabei wird, im besten Fall, nach einer ausführlichen Anamnese und im direkten Gespräch und anschließender Repertorisation, das individuell passende Konstitutionsmittel herausgearbeitet, das dann einen tiefgreifenden Einfluss hat und ursächliche Lösung und Heilung bewirken kann.

 

Bildnachweis: fotolila.com #134453526 | © juefraphoto

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