Das Bauchgefühl – die unbewusste Kompetenz

Bauch Herz Gesund leben

Ähnlich wie mit der Physiologie verhält es sich auch in der Psychologie. Auch hier gibt es genetisch bedingte Veranlagungen die unser Wesen schon in Teilen bestimmen bevor wir überhaupt geboren sind. Auch Talente und Begabungen fallen z.B darunter – Andere Verhaltens Programme entwickeln sich aufgrund von Erfahrungen im Laufe der Zeit unseres Lebens unbewusst aber nachhaltig. – Wir reagieren auf unsere Umgebung – Das beginnt schon ganz früh – genau genommen sobald Wahrnehmung durch die Sinne oder Nerven gegeben ist – und das ist schon im Mutterleib ab der 7-12 Woche der Fall. Steigt bei der Mutter bei Stress der Cortisol-Spiegel, erreicht dieser Pegel nach wenigen Herzschlägen auch das Baby. Dann wird es unruhig und bewegt sich nervös hin und her. Aber auch die Freude der Mutter, die durch Endorphine ausgelöst wird, findet den Weg durch die Nabelschnur. Das Gehirn eines Embryos ist schon früh empfänglich für diese Botenstoffe. Ab etwa der zwölften Woche nimmt es die Gefühle der Mutter auf. Auch über denn Tastsinn wird die Empfindungsfähigkeit angeregt. Schon ab der siebten Woche reagiert die Haut auf Reize. Das Kind fühlt das Fruchtwasser und das Klopfen von Mamas Herz. In der 20. Woche sind die Riech- und Geschmackszellen voll entwickelt. Süßes oder Gewürze kann das Kind nun im Fruchtwasser schmecken.
Das sich neu bildende Leben ist ein Wesen und hat bereits ein Wesen – Die Doppeldeutigkeit weist schon darauf hin – Das Wesen reagiert auf wahrgenommene/empfundene Reize mit Gefühlen und Empfindungen – denn diese Reize wirken, ganz ohne bewusste Bewertung – auf hormoneller, physiologischer, neurologischer Ebene als förderlich/angenehm oder hinderlich/unangenehm und das wird nicht nur vom Gehirn sondern auch von den Körperzellen wahrgenommen und abgespeichert und später als „Bauchgefühl“ erinnert. Beispiel: Das Schnurren der Mama-Katze lässt im Körper des Kätzchens den Blutdruck sinken, der Puls- bzw. ,Herzschlag verlangsamt sich und der ganze Organismus entspannt sich > das wird von dem Kätzchen als angenehm empfunden und es schnurrt zurück.

Anders, können im wahrsten Sinne des Wortes, „einschneidende“ Erlebnisse eine schmerzhafte Erinnerung dauerhaft in den Körperzellen abspeichern, Was in der Medizin als „Schmerzgedächtnis“ bezeichnet wird. Das kann zu wiederkehrenden chronischen Schmerzen ohne Befund führen, die durch eine Erinnerung oder Situation immer wieder aufs neue ausgelöst werden können.

 

Bildnachweis; fotolila.com/ 7903137 – © underdogstudios

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